RUN & BIKE Club Schmalkalden e.V. 
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Dreiländergiro 2018

Am Freitag vor dem Dreiländergiro fuhren wir, Sven, Michael, Volker und Karsten, morgens in Schmalkalden los. Die Fahrt nach Reschen verlief ohne Probleme und wir kamen um 16:00 Uhr an unserer Pension an. Unsere gebuchte Ferienwohnung war modern und sauber. Auch der Blick über den Reschensee bis zum Ortler war sehr schön.
Nach einem Kaffee und Kuchen machten wir uns fertig für eine kleine Radausfahrt. Es sollte um den Reschensee gehen. Diese 15 km Runde war genau richtig zum Beine locker fahren. Nach einigen Fotopausen und Ausblicken auf die Berge waren wir nach knapp 2 Stunden wieder in der Unterkunft.

Jetzt ging es ans Abendbrot machen. Sven zauberte Spagetti mit Bolognese und alle waren begeistert. Der nachfolgende Fußballabend vor dem Fernsehr beendete den Tag

Am folgenden Morgen nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Rad in Richtung Nauders und weiter hinab ins Inntal. Unten angekommen bogen wir links ab und fuhren Richtung Abzweig zur Norbertshöhe. Diesen letzten Berg auf der Runde des Dreiländergiro wollten wir uns anschauen. Langsam fuhren wir nach oben und sahen diese letzte Hürde als machbar für den nächsten Tag. Im Anschluss holten wir in Nauders unsere Startunterlagen und machten uns auf den Rückweg nach Reschen. Die gemütlichen 50 km waren eine gute Einstimmung auf den nächsten Tag. Am Abend sahen wir das knappe Weiterkommen der Fußballnationalmanschaft bei der WM und beendeten den Tag.
Der nächste Morgen war glücklicheweise nicht so kalt wie in den Vorhersagen der Wetterfrösche. Nach dem Frühstück fuhren wir bei 6 Grad hinunter nach Nauders zum Start. Volker und Karsten gelang ein Durchschlupf in vordere Reihen. Michael und Sven standen etwas weiter hinten. 10 Minuten vor dem Start kam dann auch Christian und holte die von Michael gesichrerte Startnummer ab. Dann ging es um 6:30 Uhr endlich los.

Volker und Karsten waren etwa auf Startplatz 300. Trotzdem dauerte es ein wenig bis sie sich in Bewegung setzten konnten und die Spitze war schon weit weggeeilt. Also ging es hinterher. Karsten mogelte sich durch kleine Lücken und so verlor er Volker vom Hinterrad. Kurz vor dem ehemaligen Grenzübergang war die zweite große Gruppe bereits 100 Meter weit vorn. Knapp davor die erste Gruppe. Hier konnte Karsten gerade noch den Anschluss herstellen und war in der Abfahrt ins Vinschgau ganz vorn. Volker war in der zweiten großen Gruppe, gefolgt von Michael, Sven und Christian.
Nach 45 min war Prad am Stilfser Joch erreicht und somit der erste Pass zum Stilfser Joch hinauf. Karsten konnte sich in der ersten Gruppe bis Trafoi halten. Hier begann die Gruppe zu zerfallen und die Spitze fuhr davon. Nach gleichmäßigem Tempo kam Karsten nach 1:41:34h oben an der Passhöhe an.



Die kleine Pause zum Weste anziehen reichte aus das die Abfahrt allein angegangen werden musste. Alle anderen Fahrer in der Nähe waren enteilt und von hinten kam greade keiner. Auch Volker war nach 1:45:22h oben angekommen und stürzte sich in die Abfahrt. Der Ofenpass stellte sich als gefühlt schwerer dar als der Stelvio. Die kalten Beine von der Abfahrt den Umbrailpass hinunter merkte man schon.

An der Passhöhe des Ofenpass angekommen war Karsten in einer Drei-Mann Gruppe. Erst in Zernez schloss eine etwa dreißig Mann starke Gruppe auf und erleichterte die Fahrt im Gegenwind das Inntal hinunter. Am Abzweig zur Norbertshöhe musste Karsten die Gruppe ziehen lassen und kam alleine oben an. Die kurze Abfahrt nach Nauders brachte keine Veränderungen mehr und so war Platz 49. im großen Feld sicher. Nach kurzer Zeit war dann auch Volker und Michael im Ziel. Da alle nach dem Rennen gleich in Richtung Reschen weiterfuhren sahen wir uns in der Unterkunft. Jetzt schnell Duschen und wieder hinab nach Nauders. Diesmal mit dem Auto. Wir wollten Sven im Ziel begrüßen. Wir sahen ihn kurz hinter der Ziellinie und fragten ob er ein Bier mit uns trinken möchte. Leider sagte er nein und wir mussten sofort nach Reschen zurück.....!?? Hahahaha, alles Quatsch! Wir fanden uns kurze Zeit später an einem gemütlichen Tisch mit einem Bier, beobachteten das Treiben und tauschten aus wie es jedem so ergangen ist.

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